Wir alle wissen, dass unser geliebtes Haustier wahrscheinlich vor uns sterben wird, aber wenn es eines Tages soweit ist, fühlen wir uns zutiefst traurig und betroffen. Es ist eigentlich immer zu früh und zum falschen Zeitpunkt. Wie wohl die meisten Menschen auch für sich selbst einen schnellen und schmerzlosen Tod erhoffen, wünschen wir ihn auch für unsere Tiere.
Leider ist es aber oft anders; schwere Krankheiten und Schmerzen plagen unsere Haustiere, und wir müssen uns vielleicht eines Tages mit der Frage auseinandersetzen, ob und wann wir unser Tier erlösen lassen.
Haben wir uns schweren Herzens dafür entschieden, werden wir uns hinterher möglicherweise fragen, ob die Entscheidung richtig war, ob wir wirklich alles für unser Tier getan haben. Selbstvorwürfe und Schuldgefühle plagen uns. Wir fühlen uns hilflos, einsam und unendlich traurig.
Oft stoßen wir mit dieser Traurigkeit auf Unverständnis bei unseren Mitmenschen. Sie können unseren Schmerz nicht nachempfinden und wir fühlen uns allein gelassen mit unserer Trauer. Keinesfalls sollten wir die Trauer verdrängen, denn sie ist unverzichtbar für unsere psychische und physische Gesundheit. Es führt kein Weg an der Trauer vorbei, sondern nur durch sie hindurch.
Ich stehe Ihnen und Ihrem Tier im Sterbe- und Trauerprozess begleitend und unterstützend zur Seite und gebe Ihnen Raum für Ihre Trauer, damit Sie sich eines Tages mit einem Lächeln an die schöne Zeit mit Ihrem tierischen Freund erinnern können.